Referenzen

Grimsel Hospiz 2008-2010

Sanierung historisches Hotel Grimsel Hospiz

Das Hospiz wurde durch den Architekten Andrin Schweizer unter der Berücksichtigung der Denkmalpflege renoviert. Das Hauptgebäude aus den 20er Jahren und diverse Anbauten aus den 60er Jahren wurden zusammengeführt und erweitert. Bei der Sanierung des historisches Hotels Grimselhospiz wurde zuerst die bestehende Anlage inventarisiert und dokumentiert. NBG hat darauf verschiedene Varianten ausgearbeitet inkl. Abklärungen mit den Behörden für eine Solaranlage und ein Energiekonzept erstellt und die Kosten für die verschiedenen Varianten ermittelt. Letztlich wurde die bestehende Elektroheizung ersetzt. Ein grosser Teil der Heizleistung konnte aber eingespart werden durch die Nutzung der Abwärme der Transformatoren der nahgelegenen Kraftwerke und der Kühlräume. Die Platzverhältnisse und die Statik waren in diesem historischen Gebäude natürlich schwierig. Trotzdem konnte eine komfortable Lüftung installiert werden. Auch die Sanitär- und Elektroinstallation wurde unter der Fachbauleitung von NBG komplett ersetzt.

Leistungen NBG

Planung Heizung, Koordination HLKSE, Variantenstudien, Energiekonzept, Fachbauleitung, Abnahmen

 

Nachhaltigkeit

Aufgrund der Höhenlage und den intensiven Wintern steht ein effizienter Umgang der Wärmeenergie im Vordergrund. Daher wurde ein Energiekonzept entwickelt und realisiert, welches die optimale Ausnutzung der vorhandenen Abwärme ermöglicht. Durch den Einsatz von Wärmepumpen und den Einbau einer Wärmerückgewinnung der Lüftungen konnte ein weiterer Teil der Heizenergie gesenkt werden.

Projektdaten

Realisierung

2009

Bausumme Gebäudetechnik

CHF 4 Mio.

Auftraggeber

KWO (Kraftwerke Oberhasli)

Architekt

Beat Schäfer

Projektleiter

Bernhard Gerber

Nutzung

Hotel (28 Zimmer), Restaurant

Technik

Ersatz Elektroheizung, Abwärmenutzung Transformatoren, Fernleitung und WP, Nutzung Abwärme Kühlräume
komplett neue Lüftung-, Sanitär-, und Elektroinstallationen

Besonderheiten

Historische Bausubstanz. Ein Hauptpunkt der Sanierung des historischen und unter Denkmalschutz stehenden Hauptgebäudes war die Zusammenführung der einzelnen Gebäudeteile zu einem harmonischen Ganzen unter Einbehalt des Zeitgeistes des Hauses. Daher wurde das äussere Erscheinungsbild der Fassade bei der Sanierung nicht verändert, die Ästhetik der Anbauten ist von den Originaleinbauten inspiriert und die Verbindung zwischen den Anbauten wurde durch eine Fassade aus Naturstein und Verputz realisiert. Ein weiterer wichtiger Punkt war, dass in allen Räumen und Sälen die Geschichte des Gebäudes berücksichtigt wird und die Substanz der Räume erhalten bliebe.

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